Politische Bildung in OJA

Besuch der Bansky-Ausstellung

banksyausstellung

Im Rahmen der politischen Bildung besuchte eine OJA-Gruppe unter Leitung von Petra Mumme die Ausstellung des weltbekannten Graffitikünstlers Banksy in Hanau.

Die jungen Menschen erkannten in den Werken zentrale Themen wie Ungerechtigkeit, fehlende Solidarität, Gewalt und Krieg, aber auch Hoffnung und den Wunsch nach Frieden.

Die Zitate der Jugendlichen spiegeln ihre Eindrücke wider: „Hoffnung, dass die Gewalt aufhört und es Frieden gibt.“ Ein weiterer Besucher bemerkte: „Menschen zerstören die schönsten Dinge im Leben und die Natur.“ Besonders bewegend war die Wahrnehmung eines Bildes mit einem gebrochenen Herz: „Ich sehe ein gebrochenes Herz, das versucht zu heilen.“

Ein junger Teilnehmer beschrieb die Symbolik eines Herzens, das trotz Stacheldraht wie ein Hoffnungsballon wirkt: „Mit einem Pflaster versucht er sogar seine Wunde zu heilen. Aber gleichzeitig kommt einem eine andere Frage in den Sinn: Warum steht der Ballon direkt vor den Dingen, die ihn zum Platzen bringen wollen, obwohl er so voller Hoffnung ist? Das macht die Situation irgendwie tragisch.“

„Die Dinge, die unserem Land eigentlich etwas Gutes bringen, werden ungerechtfertigt zur Zielscheibe gemacht“, reflektierte ein weiterer Besucher. Insgesamt zeigte sich in den Werken eine Mischung aus Bitterkeit und unterschwelliger Enttäuschung, aber auch ein starker Funken Hoffnung.

Die Ausstellung regte die Jugendlichen zum Nachdenken über gesellschaftliche Missstände an und stärkte ihr Bewusstsein für Frieden und Solidarität.

Gefördert von der Europäischen Union und aus Mitteln des Landes Hessen

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