Mit dem August haben 18 neue Teilnehmende erfolgreich ihr Orientierungsjahr bei der Jugendwerkstatt begonnen.
Neben dem ersten Kennenlernen der Arbeit vor Ort, Themen wie Selbst- und Fremdwahrnehmung sowie Einblicken in verschiedene Berufsfelder stand zu Beginn ein neu konzipiertes IT-Einführungsmodul im Mittelpunkt.
Das Schulungsangebot reichte von sicherer Internetnutzung über den Umgang mit Laptops und digitale Datenorganisation bis hin zu gezielter Recherche und Textverarbeitung. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der digitalen Alltagskompetenz: Die Jugendlichen lernten, ihr eigenes Smartphone gezielt als Kommunikationsmittel für den Berufsalltag zu nutzen.
Da unübersichtliche E-Mail-Postfächer oft die Kommunikation mit der JWHU und potenziellen Betrieben erschweren, räumten die Teilnehmenden gründlich auf. Sie deaktivierten unnötige Benachrichtigungen, meldeten überflüssige Newsletter ab und schufen mit Ordnern und Labels eine strukturierte Basis für ihren Arbeitsalltag. Zudem schärfte das Modul das Bewusstsein für IT-Sicherheit: Bei der Überprüfung von App-Berechtigungen auf den eigenen Geräten zeigte sich rasch, dass viele Anwendungen mehr Zugriffe besaßen als vermutet. Die anschließende Diskussion sensibilisierte dafür, wer Zugriff auf Mikrofon, Kamera oder Standort benötigt und wie wichtig der Schutz der eigenen Daten ist.
Auch menschlich war der Start ein voller Erfolg: Die Gruppe fand von Beginn an hervorragend zusammen, sodass schon nach kurzer Zeit starke Freundschaften entstanden sind, die weit über den Arbeitsalltag hinausgehen.
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