Faszinierende Führung im Dunkeln

im Dialogmuseum in Frankfurt

Dialogmuseum

Faszinierende Führung im Dunkeln: Gruppe von Petra Mumme erlebt Dialogmuseum Frankfurt

Am Freitag, den 27. Februar 2026, erlebte die Gruppe von Petra Mumme eine besondere Veranstaltung im Dialogmuseum Frankfurt. Bei einer einstündigen Führung im Dunkeln wurden die Teilnehmenden eingeladen, ihre Sinne neu zu entdecken und die Welt ohne den Sehsinn zu erfahren.

Die Führung führte die Besucherinnen und Besucher durch dunkle Räume, in denen sie sich ausschließlich auf ihre anderen Sinne verlassen mussten. Anschließend konnten sie im sogenannten Klangraum dem beruhigenden Unterwasser-Rauschen lauschen und so eine weitere Ebene der Wahrnehmung erleben.

Eindrücke der Teilnehmenden:

Die Rückmeldungen aus der Gruppe spiegeln die vielfältigen Erfahrungen wider:

– „Ich war überrascht, dass unser Guide unsere Stimme mit unserem Namen verbinden konnte und habe gemerkt, dass meine Wahrnehmung mit meinen anderen Sinnen gut funktioniert.“
– „Es war für mich spannend und komisch zugleich, hat viel Spaß gemacht.“
– „Ich habe erfahren, dass auch das Hören sehr wichtig ist.“
– „Ich habe gelernt, dass es eine Blindenschrift und viele Hilfsmittel für Blinde gibt.“
– „Ich habe mich wohl damit gefühlt, von Niemand gesehen zu werden. Ich habe sogar getanzt.“
– „Anfangs hatte ich Angst, habe mich aber schnell an die Dunkelheit gewöhnt.“

Die Führung im Dunkeln im Dialogmuseum ermöglichte den Teilnehmenden nicht nur einen Einblick in die Lebenswelt blinder Menschen, sondern bot auch Raum zur Reflexion über die eigene Wahrnehmung und Sinne.

Das Dialogmuseum Frankfurt setzt damit erneut ein Zeichen für Inklusion und Sensibilisierung, indem es Besucherinnen und Besucher auf besondere Weise dazu anregt, ihre Umwelt neu zu erleben.

Gefördert von der Europäischen Union und aus Mitteln des Landes Hessen

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